Mitarbeiter-Onboarding in der Schweiz
Nach dem unterschriebenen Vertrag fehlen HR oft genau die Angaben, die die Lohnbuchhaltung zuerst braucht. Onboarding hier heisst: Personaldaten und Dokumente sammeln, Lücken sehen, prüfen — und erst dann übergeben.
Zuletzt geprüft am 2026-10-02. Keine Steuer- oder Rechtsberatung.
Was beim Eintritt passiert
- Der Arbeitsvertrag ist unterschrieben. Funktion, Pensum, Lohnart und Eintrittsdatum kennt der Arbeitgeber.
- Der neue Mitarbeiter erhält einen persönlichen Link — ohne eigenes Konto.
- Er erfasst Adresse, AHV, Bank, Aufenthalt und lädt die verlangten Dokumente hoch.
- HR sieht, was fehlt, und prüft relevante Schweizer Eintrittsfragen (Quellensteuer, Bewilligung, Familie, Sonderfälle).
- Ist die Akte vollständig, ist sie Payroll Ready: strukturierter Export an Lohn oder HRIS — nicht die Lohnabrechnung selbst.
Was Onboarding hier nicht ist
HireLink ist kein Lohnprogramm, kein HRIS und keine Behördeneinreichung. Die Lohnbuchhaltung setzt später Lohnarten, Pläne und Swissdec um. Onboarding endet bei der sauberen Übergabe.
Warum Schweizer Eintritte extra Arbeit machen
Nicht jeder Eintritt braucht dieselben Felder. Quellensteuer, Grenzgänger, Bewilligung oder Familienzulagen erscheinen nur, wenn sie zum Fall passen. Genau das geht in E-Mail-PDFs verloren.
Vertiefung: Checkliste Mitarbeitereintritt, digitales Personalstammblatt und Pre-Payroll.
